Als
Bischof mit dem Namen Klaus, möchte ich am Beginn der Fastenzeit nicht nur den
Erwachsenen, sondern auch euch, den Kindern, einen Brief schreiben.
Ein Brief ist immer etwas ganz Besonderes. Er kann uns sagen, wie wichtig wir
für jemand sind; wie sehr uns jemand gern hat und an uns denkt.
Ihr als die Jüngsten in unserer Kirche seid für mich als Bischof Freunde im
Glauben. Ihr seid getauft – wie ich. Ihr bemüht euch wie ich, Gott und die
Menschen zu lieben. Wenn ihr am Sonntag mit euren Eltern in die Kirche geht,
dann ist euch Gott ganz besonders nahe, auch wenn ihr das nicht immer spürt.
Gott ist uns nahe, wenn wir zu ihm beten
Wir feiern jeden Sonntag als große Pfarrfamilie Gottesdienst, um Gott zu danken und ihn zu loben. Denn Gott ist nahe, wenn wir zu ihm beten, wenn wir mit ihm reden.
Manche von euch waren schon bei der Erstkommunion; andere bereiten sich
darauf vor. Und die jüngeren Kinder unter euch, die noch nicht bei der
Erstkommunion waren, bekommen ein Kreuzzeichen auf die Stirn. Durch dieses
Zeichen seid ihr mit allen Menschen verbunden, die an Jesus glauben.
Liebe Kinder – wenn wir alle miteinander fest daran glauben, dass Jesus bei uns
ist und mit uns geht, dann können wir auch anderen von IHM erzählen. Erinnert
euch nicht nur am Sonntag an Jesus. Immer dann, wenn ihr an einer Kirche
vorbeikommt, könnt ihr ihn besuchen.
Erzählt ihm alles, was euch froh oder traurig macht; worüber ihr euch ärgert;
wofür ihr "Danke" sagen möchtet.
Ich, Euer Bischof, bitte euch, auch für mich zu beten, damit ich das tue, was
Gott will und was für die Menschen gut ist.

Amen
Euer Bischof
Klaus Küng