KINDER SIND EIN SEGEN
Erklärung der INITIATIVE HAUSKIRCHE vom 15. April 2007
anlässlich der Strategietagung am Sonntagberg (NÖ)
Kinder sind ein doppelter Gewinn – für unser persönliches Lebensglück
und für die Zukunft der Gesellschaft. Kinder bereichern das Leben der Eltern
- In Kindern erneuert und verjüngt sich die Gesellschaft.
Der europaweite Geburtenrückgang ist eine direkte Folge eines
Lebenskonzeptes, das auf Hedonismus und Materialismus basiert. Will Europa
überleben, muss es menschen- und daher vor allem kinderfreundlicher werden.
Der wichtigste Schritt dazu ist die Aufwertung der Familie, welche der
angemessene Lebensraum kindlicher Entfaltung ist. Den Bedürfnissen der
Kinder muss größere Bedeutung zugemessen werden.
Kinder brauchen:
-
Vater und Mutter, als Vermittler von Liebe und Geborgenheit,
Grundhaltungen und Werten,
-
Eltern, die sich lebenslang binden, Sicherheit geben und Urvertrauen
ermöglichen,
-
Geschwister, an und mit denen soziale Kompetenz erworben wird,
-
eine kinderfreundliche Umwelt.
Das Bewusstsein muss kultiviert werden,
dass Kinder Segen und Quelle vielfältiger Freude sind
und nicht als Hindernis für Selbstverwirklichung gesehen werden dürfen.
Gefordert wird:
-
ein umfassender gesetzlicher Schutz des Lebens ab der Empfängnis bis
zum natürlichen Tod
-
materielle Gerechtigkeit für Familien (Berücksichtigung der
Familienleistungen – z. B. Erziehung, Betreuung und Pflege - im
Interesse der ganzen Gesellschaft)
-
Ernstnehmen des Elternrechts auf Erziehung: bedarfsgerechte
Betreuungsangebote (Wahlfreiheit!), keine verpflichtende Ganztagsschule,
Partnerschafts- und Sexualerziehung primär in der Familie
-
Verfassungsrechtlicher Schutz der Ehe von Mann und Frau als
Grundlage der Familie, in der Kinder ihre Persönlichkeit optimal
entfalten können
-
Generationengerechtigkeit (Schulden, Steuerrecht, Transfersystem)
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Kinderwahlrecht (stellvertretendes Wahlrecht der Eltern für ihre
Kinder)
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Anerkennung von Familienkompetenzen beim Wiedereinstieg in den Beruf
-
Förderung der elterlichen Erziehungsverantwortung (z. B. durch
Elternbildung)
-
„Family mainstreaming“ als Handlungsauftrag für Politik, Schule und
Medien